Ausstellung Ein zerbrochenes Zuhause

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Im Sommer 1942 ändert sich das Leben der kleinen Siny für immer. Ihre Eltern, Herman und Ali, müssen Entscheidungen treffen, die niemand jemals treffen sollte. Der Krieg lastet schwer auf ihrer jungen Familie. Als es zu gefährlich wird, bringen sie ihre Tochter in einem Heim unter, ohne zu wissen, was die Zukunft bringen wird.
Siny ist erst ein Jahr alt, als sie zu Hans und Nel kommt, einem Hausarzt und seiner Frau in De Bilt. Sie haben kurz gezögert, doch schon bald fühlt es sich an, als sei Siny ihre eigene Tochter. Während sie in einem scheinbar ruhigen Dorf aufwächst, lebt ihr Vater irgendwo im Norden unter falschem Namen und schließt sich dem Widerstand an. Ihre Mutter taucht unter, weit weg von ihnen.
Zwischen Angst und Hoffnung versucht jeder von ihnen zu überleben, ohne zu wissen, ob sie einander jemals wiedersehen werden. Erst nach der Befreiung wird deutlich, was verloren ging und was mit viel Mut gerettet wurde.
Ein zerbrochenes Zuhause erzählt nicht nur die Geschichte eines Kindes, das in Kriegszeiten aufwächst, sondern auch von der Kraft der Menschen, die es wagten zu helfen, und von den Wunden, die Generationen später noch spürbar sind.